Schwerer Verkehrsunfall! Sattelzug und drei Pkw krachen am Neunkircher Kreuz zusammen!

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Neunkirchen. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Autobahnkreuz Neunkirchen kollidierten am Montagabend gegen 19 Uhr insgesamt drei Autos mit einem schweren Sattelzug. Zwei Autofahrer zogen sich bei dem Unfall Verletzungen zu. Keiner der Unfallbeteiligten wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, weswegen die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen auf der vollgesperrten Autobahn nur ausgelaufene Betriebsmittel aufnehmen musste.

In einer regelrechten Kettenreaktion stießen am Montagabend im Bereich der Überleitung von der Autobahn A8 hinüber auf die A6 in Fahrtrichtung Kaiserslautern am Autobahnkreuz Neunkirchen drei Autos und ein Lastwagen zusammen. Die drei Autos, darunter auch ein großer Pickup mit einem Autotransportanhänger, prallten zunächst gegeneinander und dann seitlich in den Sattelzug. Weil die Lage am Unglücksort anfangs sehr unübersichtlich war, alarmierte die Leitstelle nach den eingehenden Notrufen nicht nur Rettungsdienst und Polizei, sondern auch die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen. Es bestand zunächst die Befürchtung in einem oder gar mehreren Unfallwracks könnten noch verletzte Personen eingeklemmt sein. Vor Ort bestätigte sich diese Befürchtung nicht. Alle Unfallbeteiligten konnten, zwar teilweise verletzt, aber aus eigener Kraft ihre Fahrzeuge verlassen. Dennoch mussten zwei verletzte Personen vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr Neunkirchen rückte mit den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Furpach aus. Während die Einsatzkräfte aus Furpach noch auf dem Weg zum Unfallort wieder kehrt machen konnten, sicherten die Einheiten aus der Innenstadt die Unfallstelle umfassend ab. Ausgelaufene Betriebsmittel aus den Wracks, wie Kraftstoff und Öle, mussten die Feuerwehrleute aufnehmen und an der weiteren Ausbreitung hindern. Für die Unfallaufnahme wurde zudem der Unglücksort großflächig ausgeleuchtet. Bei der Sichtung der Frachtpapiere des in den Unfall verwickelten Lastwagens stellten die Feuerwehrleute fest, dass dieser teils auch Gefahrgut geladen hatte. Um eine Beschädigung der Gefahrgutgebinde auszuschließen wurde die Ladefläche gründlich kontrolliert. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden, denn keines der Gefahrgutgebinde hatte Leck geschlagen.

Nach rund einer Stunde konnten die Angehörigen des Löschbezirks Neunkirchen-Innenstadt ihren Einsatz wieder beenden und Einrücken. Mehrere Stunden lang war am Montagabend die Autobahn A6 zwischen Homburg und dem Autobahnkreuz Neunkirchen in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt. Neben dem Unfall am Autobahnkreuz selbst war einige Kilometer weiter die Feuerwehr Homburg bei einem brennenden Lastwagen im Einsatz.

Fotoquelle: Facebook Feuerwehr Neunkirchen Innenstadt 

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