Nach Amoklauf in Hanau: Fremdenfeindliches Motiv vermutet!

Hanau. Wie bereits hier berichtet, kam es am Mittwochabend zu einer Schießerei in Hanau, bei der elf Menschen zu Tode kamen. Mittlerweile ermittelt der Generalbundesanwalt, da von einer terroristischen Gewalttat auszugehen ist.

Volker Boffier, hessischer Ministerpräsident verurteilt die Geschehnisse scharf. Die Ereignisse in Hanau wurden von ihm als “furchtbaren Einschnitt” und “furchtbares Verbrechen” bezeichnet. Gegen Nachmittag will er zusammen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer und Landesinnenminister Peter Beuth den Tatort besuchen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht verlangt eine gründliche Aufklärung der Tat, damit solche Taten in Zukunft verhindert werden können.

Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung wurde von der Polizei ein Bekennerschreiben gefunden, in dem rassistische und ausländerfeindliche Motive genannt seien. Hierin soll der mutmaßliche Täter geschrieben haben, dass bestimmte Volksgruppen bekämpft und getötet werden müssten. Weiterhin wurden mehrere Dokumente und Videos des mutmaßlichen Attentäters gefunden, in denen diverse Verschwörungstheorien behandelt werden.

Hintergrund: In einer Shisha-Bar am Heumarkt in Hanau fielen am Mittwochabend Schüsse, neun Menschen sterben. Der mutmaßliche Täter flüchtet daraufhin in ein Reihenhaus am Kurt-Schumacher-Platz. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung stürmen SEK-Beamte nachts das Haus. Die Beamten finden dort die Leichte des mutmaßlichen Täters und seiner 72-jährigen Mutter.

Foto: tagesschau.de

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