St Ingberter Pathologe in Untersuchungshaft: Verdacht auf Korruption

St. Ingbert. Seit fast sechs Monaten wird gegen einen St.Ingberter Pathologen wegen mutmaßliche falscher Diagnosen nach Untersuchungen von Gewebeproben ermittelt. Zur Folge hatte dies, dass mehrere überflüssige Krebsoperationen durchgeführt wurden. Nun weitet sich der Verdacht gegen den 61-Jährigen aus.

Nach SR-Informationen wurden in der Buchhaltung des St. Ingberter Instituts nicht erklärbare Überweisungen gefunden. Die Polizei geht in diesem Fall von Schmiergeldzahlungen aus. Der Mediziner sitzt deswegen seit einer Woche in Untersuchungshaft.

Dem 61-Jährigen wird vorgeworfen Ärzten einen Rabatt von 10% zu gewähren, wenn sich bewusst für sein Institut entschieden wurde. Es wird von 64 Fällen von Bestechung im Gesundheitswesen ausgegangen. Zusätzlich wird in 17 Fällen wegen besonders schweren Betrugs ermittelt.

  

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