Widerlicher Raubüberfall mit Entführung in Saarbrücken-Burbach

Saarbrücken. Ein Unbekannter soll einen 54-jährigen aus Stuttgart am Montag (02.03.2020) am helllichten Tag im Bereich des Bahnhofs Saarbrücken-Burbach auf den Kopf geschlagen und anschließend zur ehemaligen Radrennbahn am Schanzenberg verschleppt haben. Dort raubte er seinem Opfer Bargeld, ein Mobiltelefon sowie ein Bahnticket. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach dem Schlag auf den Kopf soll der Unbekannte seinem Opfer eine Gliederkette um den Hals gehängt und diese mittels Vorhängeschloss gesichert haben. Anschließend soll er den 54-Jährigen an der Kette vom Burbacher Bahnhof durch das angrenzende Industriegebiet Saarterrassen, über die dortige Eisenbahnbrücke (Schanzenbergbrücke auch “Achterbrücke” genannt) in Richtung Messegelände hinter sich hergezogen haben.

Danach soll er sein Opfer in eine Hütte auf der ehemaligen Radrennbahn am Schanzenberg verschleppt, misshandelt, ausgeraubt und an einen Stuhl gefesselt zurückgelassen haben.

Irgendwann gelang es dem 54-Jährigen sich zu befreien und eine Polizeidienststelle aufzusuchen. Bei seinem Eintreffen auf der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach trug der Mann noch die Kette um den Hals und hatte am Kopf eine Platzwunde.

Der Täter wurde vom Geschädigten wie folgt beschrieben:
– ca. 25 bis 30 Jahre alt
– ca. 180 bis 185 cm groß
– ungepflegtes Erscheinungsbild
– athletische Statur
– kurze blonde Haare
– Drei-Tage-Bart im Kinnbereich
– auffällige Tätowierung an der linken Hand (Buchstaben auf jedem
Finger)
– Tätowierung über den Handrücken der linken Hand bis zum
Handgelenk hin
– auffälliger Ohrschmuck in beiden Ohren (“Tunnel” in Größe eines
20 Cent Stücks)
– trug eine grüne Jogginghose, grüne Turnschuhe und eine
hellbraune Winterjacke

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, denen am Montag, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr zwei Männer im Bereich Burbacher Bahnhof, Industriegebiet Saarterrassen bzw. Schanzenbergbrücke aufgefallen sind, wobei einer der Männer an einer Kette geführt wurde. Hinweise dazu bitte an den Kriminaldauerdienst (Tel.: 0681/962-2133).

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